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„100 Jahr bald uff de Gass – SchwellKöpp bringe Freud und Spass“
Aus Moskau tönt der nächste Tusch der Tollerei

Aus Moskau tönt der nächste Tusch der Tollerei

📅 8. März 2026 ⏱️ 2 Minuten 👤 Redaktion

Wer dachte, nach unseren letzten Berichten über den „Fall Tilly“ wäre im Kreml Vernunft eingekehrt, der hat die Rechnung ohne die humorbefreite Zone in Moskau gemacht. Während wir am Aschermittwoch unsere Tragegestelle eingemottet und die SchwellKöpp sicher verstaut haben, dreht sich das bizarre Karussell der russischen Justiz munter weiter.

Stand der Dinge: Zwischen Gebeten und Gefängnisdrohungen

Wie wir bereits berichteten, zieht sich das Verfahren in Abwesenheit gegen Jacques Tilly wie Kaugummi. Nach den Vertagungen im Januar ging es nun am 26. Februar 2026 – also unmittelbar nach den tollen Tagen – weiter. Die Strategie der Anklage bleibt so hölzern wie ein schlecht geschnitztes Zunftzeichen:

Die „Gekränkten“: Es wurden Zeugenaussagen von Personen verlesen, die sich durch Tillys Darstellung des Patriarchen Kirill (ihr erinnert euch an das pikante Motiv mit Putin) in ihren „religiösen Gefühlen“ tief verletzt fühlen.

Das Strafmaß: Es bleibt dabei – im Raum stehen bis zu zehn Jahre Straflager wegen „Verunglimpfung staatlicher Organe“.

Die Antwort vom Rhein: Pritsche schlägt Schwert

Jacques hat, wie wir es von ihm kennen, die beste Antwort direkt auf dem Pflaster gegeben. Sein Rosenmontagswagen 2026 war die ultimative Replik auf diesen Schauprozess: Ein grimmiger Putin, der den Hoppeditz aufspießt, während dieser unbeeindruckt mit der Narrenklatsche zurückkeilt. Das ist genau der Geist, den wir auch hier in Mainz beim tragen unserer Köpp brauchen: Standhaftigkeit, auch wenn die Last schwer auf den Schultern drückt.

Wie geht es weiter?

Markiert euch den 16. März 2026 fett im Kalender. An diesem Tag sollen in Moskau die Plädoyers gehalten werden. Es ist davon auszugehen, dass das Urteil ein reiner Polit-Akt wird. Tilly selbst bleibt seiner Linie treu: Er schickt keinen Anwalt, um dieser juristischen Farce keinen Funken Anerkennung zu schenken.

Wir vom SKTC sagen: Bleib stabil, Jacques! In Mainz mag man zwar über Düsseldorfer Bier streiten, aber bei der Freiheit der Satire verstehen wir keinen Spaß. Da halten wir zusammen wie Pech und Schwefel – oder wie der SchwellKopp auf dem Träger.

Wir berichten weiter, sobald das Urteil fällt.

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