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„100 Jahr bald uff de Gass – Schwellköpp bringe Freud und Spass“
Träscher-Eid

Träscher-Eid

Hört, ihr Leut’ von Fastnacht und Frohsinn! Es ist kein Spaß, es ist kein Spiel – es ist ein heiliger närrischer Dienst, den die Schwellkoppträscher dem Volk erweisen! Mit jedem Schritt, mit jedem Träscherstoß, mit jedem Lächeln unter dem Schwellkopp wird das närrische Erbe bewahrt, verteidigt und gefeiert.

Denn wer den Schwellkopp trägt, trägt mehr als Papp und Farbe – er trägt Geschichte, Herzblut und die Seele der Meenzer Narretei! Drum ist es kein Wunder, dass vor dem ersten Träscherschritt elf Schwüre zu leisten sind – mit der rechten Hand aufs Schwellkoppherz und der linken Hand zum Himmel, wo die Götter des Humors und der Heiterkeit wohnen.

So beginnt, was nur die Würdigsten vollziehen dürfen: Der närrische Eid der Schwellkoppträscher – ein Schwur auf Frohsinn, Treue und die unerschütterliche Pflicht, das närrische Volk zu erheitern, zu erheben und niemals im Stich zu lassen!

Die 11 Schwüre der Schwellkoppträscher:

Zeremonie: 

- Rechte Hand aufs Schwellkoppherz.
- Linke Hand zum Himmel. 
- Mit närrischer Inbrunst sprecht:


  1. Ich schwöre
    niemals von unqualifiziertem, nicht extra geschultem Personal Ankleidehilfen oder sonstige vorbereitende Hilfestellungen entgegenzunehmen 
    – außer vom SKTC-Fachpersonal.
  2. Ich schwöre 
    obwohl ich überaus schmerzempfindlich bin und gerne rumpienze – und obwohl ich im Vorjahr gute Erfahrungen damit gemacht habe – niemals mehr als ein Schulterpolster zu benutzen.
  3. Ich schwöre
    dem Kommando
    „Alle Schwellkoppträscher sofort in die Schwellköpp einsteigen“ unverzüglich Folge zu leisten und mich nicht geheuchelt sozial zu verhalten oder künstlich besorgt zu zeigen, dass andere ihren Schwellkopp früher aufziehen als ich den meinen.
  4. Ich schwöre
    niemals im Inneren des
    Schwellkopps – auch wenn ich scheinbar ganz alleine bin – zu schenne oder zu fluchen, selbst dann nicht, wenn wir wieder einmal viel zu früh an der Ecke Josefstraße/Boppstraße stehen und ich noch 84 Zugnummern des Jugendmaskenzuges über mich ergehen lassen muss.
  5. Ich schwöre 
    auch wenn mir nach 4 Tüten Chips, 3 Pfund
    Fleischworscht und 11 Bier vom Vorabend beim Fernsehsitzunggucken dringend danach ist, niemals einen Rülbser oder einen Bumbes im Innern des Schwellkopps zu lassen.
  6. Ich schwöre 
    obwohl mir die Beine schmerzen wie Sau und der Rücken bereits 
    „La Paloma“ pfeift, niemals am Straßenrand mich irgendwo hinzusetzen. Ebenso erschrecke ich niemals Kleinkinder, indem ich mich so weit zu ihnen verbeuge, dass sie mir durchs Guckloch ins Gesicht schauen müssen.
  7. Ich schwöre (Nur für männliche Träscher) 
    auch dann nicht an meinem Hosenstall rumzuspielen, wenn ich zum 17. Mal auf dem Zugweg das Lied
    „Komm hol dein Lasso raus!“ gehört habe.
  8. Ich schwöre (Nur für weibliche Träscher) 
    nicht stehen zu bleiben und ein
    Posing zu machen, wenn ich mich in einem spiegelnden Schaufenster erkenne. Ebenso schwöre ich, an Schuhgeschäftsschaufenstern ungebremst vorbeizugehen und auch dann standhaft auf dem Zugweg zu verbleiben, wenn meine beste Freundin am Straßenrand steht und unbedingt mit mir auf die Toilette gehen möchte.
  9. Ich schwöre
    immer freundlich und bester Stimmung auf die Narren am Straßenrand zuzugehen
    – auch wenn diese griesgrämig oder schlecht gelaunt aus der Wäsche gucken. Dies gilt sogar für den fast unwahrscheinlichen Fall, dass sich ein Narr zweifelsfrei als Wiesbadener herausstellen sollte.
  10. Ich schwöre
    als
    Träscher eines Schwellkopps mit ausladender Oberweite auch dann nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten, wenn mein Schwellkopp unzüchtig begrabscht wird und die Närrin am Straßenrand unbestritten eine Sünde wert wäre.
  11. Ich schwöre
    Anweisungen des Menschen, der in der bisherigen Menschheitsgeschichte unzweifelhaft die meisten Schwellkoppeinsätze vorzuweisen hat
    – unseres Oberschwellkoppträgermajores – uneingeschränkt Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn er zu jeder noch so unmöglichen Tages- oder Nachtzeit per Handy anruft, wenn er absehbar nur dummes Zeug schwätzt oder nach übermäßigem Alkoholgenuß seiner Muttersprache nicht mehr mächtig sein sollte.


Außerdem verspreche ich meinen Präsidenten, obwohl er mir jetzt gerade diese 11 saublöden Schwüre aufgezwungen hat, zu lieben, zu ehren und zu wählen so lange es Schwellköpp gibt in Meenz.

So geschehe es – zum Wohle der Fastnacht, zum Ruhme des SKTC, MCV und zur Freude des närrischen Volkes! Ein 3 fach donnerndes Helau!






2. Fassung | Meenz im Oktober 2025

Jugendmaskenzug